So wirst du pflanzenkundig – Die wichtigsten Punkte, die du beachten musst

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Ich kann mich noch gut erinnern, als ich damit begann, mich mit Pflanzen zu beschäftigen. Ich kaufte mir teure Bücher mit schönen Fotos, setzte mich stundenlang hin und als ich dann hinausging in die Natur, war ich überrascht, dass ich die Pflanzen über die ich gelesen hatte, nicht so einfach identifizieren konnte.
Auf den Fotos sahen sie meist ganz anders aus und ich hatte erstaunlich wenige der vielen Merkmale tatsächlich behalten können.

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Als nächstes ging ich den umgekehrten Weg. Ich ging mit dem Bestimmungsbuch nach draußen, suchte mir Pflanzen aus und probierte sie anhand des Buches zu bestimmen. Bei manchen Pflanzen gelang das sehr gut, bei manchen überhaupt nicht.
Ich blätterte ewig hin und her und war mir anschließend immer noch unsicher. Und selbst wenn mir eine eindeutige Identifikation gelang, erschien mir das ähnlich unbefriedigend, als von einer interessanten Person einfach ihren Namen zu erfahren.

Ich merkte schnell, dass ich zu viel auf einmal wollte.

Wissen kann nur dort schnell angehäuft werden, wo schon ein stabiles Grundgerüst an ähnlichem Wissen vorhanden ist.

Wer zum Beispiel schon mehrere Musikinstrumente spielt und ein weiteres erlernen will, dem wird das schnell gelingen, was Pflanzen anbelangt, ist der Durchschnittseuropäer jedoch völlig unterbelichtet.
Statistiken belegen, dass er ganze sechs Pflanzen einwandfrei zuordnen kann.
Ehrlichgesagt war das bei mir ganz ähnlich. Also sechs waren es vielleicht nicht, aber auch nicht viel mehr als doppelt so viele, was immer noch eine Schande ist.
Stattdessen können schon vierjährige Angehörige von Naturvölkern mindestens 200 Pflanzen oder auch nur einzelne Pflanzenteile problemlos identifizieren und zwar in jedem Wachstumsstadium.

Mittlerweile sind viele Jahre vergangen und die Leute fragen mich, wie sie sich am schnellsten einen Überblick über die wichtigsten Pflanzen verschaffen können.

Die wichtigsten Punkte habe ich für dich zusammengefasst.

  • Nimm dir Zeit.
    Wenn du dich anfangs überforderst und zu viel auf einmal lernen möchtest, verlierst du die Freude und du vergisst das Erlernte umso schneller wieder.
  • Beginne mit wenigen Pflanzen in deiner Umgebung, die dich ansprechen.
    Immer wenn beim Lernen angenehme Emotionen im Spiel sind, kann man am meisten behalten. Genauso wie es dir leichter fällt, Namen und Zusammenhänge über Menschen zu behalten, die dich positiv oder negativ berühren.
    Laut der bekannten Pflanzenkundigen Maria Treben kann man mit weniger als zehn Pflanzen schon alle Krankheiten heilen. Es ist also gar nicht unbedingt notwendig, hunderte zu kennen. Besser du kennst weniger, dafür aber ganzheitlich.
  • Suche dir ein Buch aus, mit dem du gut zurechtkommst. Es gibt unendlich viele verschiedene Bücher. Reine Bestimmungsbücher oder solche, in denen du auch über Heilwirkungen oder andere Zusammenhänge nachlesen kannst.
    Solche die nach Blütenfarben geordnet sind, alphabetisch oder nach Pflanzenfamilien.
    Welche mit Fotos, mit sehr detailgetreuen Zeichnungen oder einfach nur sehr genauen Beschreibungen.
    Hier hat jeder seine eigenen Vorlieben, demzufolge ist es vielleicht besser, nicht im Internet zu bestellen, sondern in einer gut sortierten Buchhandlung zu schmökern.
  • Schaue die Pflanze nicht nur an, berühre sie, rieche daran, koste ihren Geschmack (Vorsicht auf Giftpflanzen!)
  • Schlage auch nach, zu welcher Familie die Pflanze gehört. Das wird dir vielleicht anfangs wenig nützlich erscheinen, aber schon bald wird dir dieses Wissen helfen, Verwandte auch ohne Buch, anhand ganz weniger Merkmale sofort zu erkennen.
  • Gibt es Pflanzen, die ganz ähnlich aussehen, die man vielleicht sogar damit verwechseln kann? Kannst du auch so eine in deiner Umgebung finden?
    Auf den Fotos sind z.B. zwei dargestellt, die sehr häufig von Laien verwechselt werden. Oben siehst du ein Foto der Rotbuche mit ihren Früchten den Eckern und ihren glatten Blättern.
    Auf dem Foto unten siehst du die gezackten Blätter der Hainbuche, die entgegen ihres irreführenden Namens gar keine Buche ist, sondern zu den Haselgewächsen gehört.
  • Beobachte diese Pflanzen über einen längeren Zeitraum und wenn möglich täglich, du wirst sehen, dass sie sich ständig verändern.
    Finde zum Beispiel heraus, wie sie auf die unterschiedlichen Witterungseinflüsse oder Tageszeiten reagieren.
  • Versuche die Persönlichkeit der Pflanze zu erspüren.
    Was hat sie für ein Wesen?
    Erscheint sie dir eher weiblich oder männlich? Ist sie robust oder sehr sensibel?
    Mag sie Gesellschaft oder ist sie lieber allein? Was kannst du noch über sie herausfinden?
    Lass ruhig deine Fantasie ein bisschen spielen.
  • Interessiere dich auch für ihre Umgebung.
    Mit welchen anderen Pflanzen ist sie vergesellschaftet, was für eine Bodenbeschaffenheit scheint wichtig zu sein?
    Wächst sie im Schatten oder in der Sonne, am Wegesrand oder eher mitten in der Wiese?
  • Eine besonders gute Übung ist es, eine Pflanze nachzuempfinden, z.B. zeichnerisch. Du kannst sie aber auch tänzerisch oder mit Tönen darstellen, also singend oder mit einem Instrument.
  • Lies nicht nur in klassischen Pflanzenbüchern nach, sondern achte auch auf das Vorkommen von Pflanzen in Märchen, Sagen und Geschichten. Hier kannst du besonders viel über altes Wissen erfahren und dir dank der dazugehörigen Geschichten auch gut merken.
  • Frage alte Menschen in deinem Umfeld nach deren Geschichten und Erlebnissen mit Pflanzen.

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3 Kommentare Schreib einen Kommentar

  1. Liebe Alexandra,

    das Kennenlernen von Pflanzen steht schon lange auf meiner Wunschliste. Ich koche leidenschaftlich gern und weiß daher wie Kräuter den Charakter von Essen verändern können und es oft auch viel bekömmlicher machen.
    Ich bedaure oft, dass ich Wildkräuter gar nicht erkenne. denn ich bin überzeugt, dass es bei mir eine ganze Menge gibt….
    Ich weiß, irgendwann wird der richtige Moment sein….

    Alles Liebe

    Birgit

  2. von Elisabeth Nigl-Polzin

    Lliebe Alexandra,

    deine Seite gefällt mir sehr gut..bin in der Natur im bayr. Wald aufgewachsen…mit 18 nach München und oft denk ich daran wie schön es war als kleine Lisi durch Wald und Wiesen zu laufen.Sauerampfer zu mampfen..ich hab Himbeeren und Heidelbeeren gepflückt.So viel schöne Erinnerungen… Ein Lehrer der jeden Abend Milch bei uns holte, nannte mich immmer kleine Hexe..Ich finde es so schön und wichtig was du machst….Es umarmt dich herzlich eine kleine Hexe.

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